Mit Frettchen unterwegs

 

Es gibt mehrere Anlässe, zu denen man Frettchen transportieren muß. Und für jeden gibt es einen passenden Transportkasten.


1. kurze Transporte bis maximal 45 Minuten:
z.B. zum Frettchenbesuch bei Freunden, oder wenn man den Käfig reinigt, oder zu sonstigen Gelegenheiten, wo das Frettchen den Kennel wieder verläßt, bevor es daß erste Mal „muß“.
Hier reicht ein kleiner Kennel ohne Toilette, Futter & Wasser, in dem nur ein kuscheliges Deckchen liegt.


Dies ist mein „Pet Voyager 100“, Maße außen: B 33 cm x L 48 cm x H 30 cm (jeweils an den äußersten Punkten gemessen); innen: 26 x 42 x 27 (jeweils an den engsten Punkten gemessen)

2. Etwas längere Transporte bis maximal anderthalb / zwei Stunden und höchstens 2 Fretts:
z.B. wenn man mit Termin zum TA muß, bei mittellangen Fahrten usw.
Hierbei braucht man schon einen etwas größeren Kennel, in den ein kleines Ecktoilettchen paßt, damit die Fretts sich auch erleichtern können, wenn es sein muß. Außerdem sollte man hierbei schon eine Wasserflasche dabei haben, die man den Fretts bei Bedarf anbieten kann.

Dies ist mein „Atlas 30“, Maße außen: 40 x 60 x 40; innen: 30 x 49 x 38

3. Transporte über 2 Stunden oder mehr als 2 Fretts:
z.B. bei TA-Besuchen, bei denen man mit langen Wartezeiten rechnen muß, oder bei längeren Reisen mit Auto oder Zug.
Die Tiere brauchen auf jeden Fall eine normal große Toilette (hinten an den Kennel geschraubt) und eine Etage (entweder eine Platte mit Loch, durch das sie krabbeln können, oder eine Hängematte), damit sie sich ein bißchen bewegen können und eine, räumlich vom Klo getrennte, Schlafstatt haben. Außerdem brauchen sie auf jeden Fall Wasser und evtl. (spätestens nach 3 Stunden) auch Futter. Es gibt zu diesen Boxen immer auch Näpfe dazu, die man an's Gitter klemmen kann, die sind für Frettchen prima geeignet.


Dies ist mein „Pet Voyager 400“, Maße außen: 49 x 66 x 45; innen: 35 x 58 x 41

Bei längeren Autofahrten (z.B. bei Autoreisen) hat es sich bewährt, den Frettchen die ganze Rückbank zu gönnen (sofern man nicht gerade einen Smart fährt, oder die Rückbank noch mit menschlichen Fahrgästen besetzt ist) und sie in einem handelsüblichen Kaninchenkäfig zu transportieren. Darin haben sie mehr Platz, können sich bewegen und sogar etwas spielen. Auch hier kann man die Toilette mit der Bodenwanne verschrauben, damit die Frettchen sie nicht umschmeißen können, oder sie bei Bremsmanövern verrutscht.

Bei längeren Fahrten solltet ihr Geschirre und Leinen mitnehmen und alle paar Stündchen eine Pause einlegen, in denen sich die Fretts die kurzen Beinchen vertreten können. Achtet am besten drauf, wie aktiv die kleinen Monster sind und haltet dann an, wenn sie den größten Radau machen. Sie immer wieder aus dem Schlaf zu reißen wäre Quatsch - da freut euch lieber, daß ihr mal Ruhe habt.

Außerdem braucht man bei Reisen in's europäische Ausland seit neuestem einen "Tier-Reisepass", indem der TA nicht nur die Impfungen einträgt, sondern in dem auch die Chipnummer stehen muß. Denn auch der Chip wird zur Pflicht, wenn man innerhalb der EU mit seinem Hund, seiner Katze oder den Frettchen verreist. Für nähere Infos zu diesem Reisepass, fragt euren Tierarzt.
Welche Länder welche Impfungen verlangen, erfahrt ihr ebenfalls bei eurem TA. Er hat eine Liste bei sich liegen, in der er alle Einreisebestimmungen nachschauen kann.

 

Es gibt mittlerweile Geschirre und Leinen verschiedener Hersteller speziell für Frettchen auf dem Markt. Ich halte solche Geschirre für die besten:

Die Gurte kreuzen sich nicht, was das ganze Geschirr stabiler macht und sie haben Klickverschlüsse, wodurch das Anlegen schnell und einfach geht.


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