Hier lest ihr die Geschichten, die zu unseren Abgabefrettchen gehören.

Aber zuerst möchte ich euch diesen Film an's Herz legen, der zum nachdenken anregen soll. Der Film wurde von einigen Frettchenhelfern zusammengestellt, die z.B. hier zu erreichen sind: suedwestfrettchen.de

 

Und wieder haben zwei Abgabis zu mir gefunden... Am Freitag, den 22. Oktober 2010 kamen Apollo und Hades zu mir. Die beiden ca. 3 - 4 Monate jungen Rüden wurden vor etwa 3 Wochen einer Familie in Bremen in einem Pappkarton für die Haustür gestellt! Die 16-jährige Tochter der Familie hält selbst zwei Frettchen, geht regelmäßig mit den beiden spazieren und wurde wohl ganz bewußt vom Aussetzer ausgewählt. Sie erzählte mir, daß sie ein paar Mal auf der Straße auf ihre Frettchen angesprochen wurde, kurz bevor sie die beiden vor ihrer Tür fand. Leider konnte sie die beiden Wirbelwinde nicht behalten und suchte in einem Internetforum nach neuen Besitzern für sie.
Da mein Gehege sich dieses Jahr ja leider ziemlich geleert hat und meine Räuberbande ja am besten auf unkastrierte Rüden reagiert, bzw. die größten Platzhirsche nun nicht mehr da sind, hab ich gedacht, wir probieren es zumindest mal. Natürlich sind die beiden noch nicht ranzig, aber trotzdem klappt es erstaunlich gut. Apollo, ein kleiner schneeweißer Albinobär, setzt sich prima durch, während Hades, ein fast schwarzer Iltis, eher schreiend die Flucht antritt, wenn ihn ein anderes Frettchen anfaucht. Beide werden demnächst geimpft, die ganze Bande mal wieder entfloht und "ent-ohrmilbt" und wenn es soweit ist, werden Apollo und Hades natürlich auch kastriert. Jedenfalls müssen sie sich nie wieder Sorgen machen, ausgesetzt zu werden! 

Tja, ich glaube, ich hab wieder ein Frettchen dazubekommen...?! Am 29. Juli 2009 zog Miju bei mir ein. Miju hat eine recht obskure Vorgeschichte, die ich auch glauben kann, oder nicht... Ich bekam im Juni eine Email, in der mich jemand um Hilfe dabei bat, sein Frettchen für ein Jahr in eine Urlaubspflege zu bringen, weil derjenige ein Auslandsjahr einlegen wollte und sich alles etwas schneller realisierte, als geplant war. Es sollte schon im August losgehen, nun war es Zeit, für das Frettchen ein vorübergehendes Heim zu finden. Einzeln war Miju, weil er mit seiner Artgenossin gemeinsam wegglief und leider nur allein wiedergefunden wurde.
Jedenfalls bat ich zunächst mal an, mich umzuhören, weil ich davon ausging, daß meine Rasselbande einen kastrierten Rüden eher in Stücke reißen, als freundlich willkommen heißen würde. Es ergab sich aber nichts und so mußte der Halter sein Frettchen erstmal bei seinen Eltern lassen und ungewiss über Miju's Schicksal abreisen. Nach ein paar Wochen nahm ein Freund des Besitzer's Miju auf, konnte ihn aber auch nicht artgerecht halten, weil Familienmitglieder hochgradig allergisch gegen den armen Wurm waren und Miju deshalb nicht in's Haus durfte. Draußen hatte er einen verhältnismäßig kleinen Käfig und eine Vergesellschaftung war unter diesen Bedingungen natürlich auch nicht möglich. Zumal dieser Freund selbst keine eigenen Erfahrungen mit Frettchen hatte, nur über Miju's eigentlichen Halter.
Nach drei Wochen bei diesem Freund meldete der sich bei mir, völlig unabhängig vom eigentlichen Besitzer und fragte mich um Rat. Und da mir das Schicksal dieses Frettchen offenbar unbedingt um die Ohren hauen wollte, sagte ich zu, daß wir einen Versuch machen können, was meine Frettchen zu Miju sagen. Zu meinem größten Erstaunen, klappte eine Zusammenführung mit Pooh, Rocky, Nuts und Arya sofort! Die anderen kamen nach und nach dazu und binnen zwei Wochen saß die ganze Gruppe einträchtig beieinander. Miju spielt mit allen und alle mit ihm, er fühlt sich wohl hier.
Der eigentliche Besitzer meldet sich nicht bei mir, obwohl ursprünglich komplette Kostenübernahme usw. abgesprochen war, daher denk ich mal, daß ich nun ein weiteres Frettchen habe... Ich bestehe ja gar nicht auf das Geld, aber ich denke, wenn ich an meinem Frettchen hänge, erkundige ich mich doch auch mal danach und reagiere vor allem auf Emails der Pflegestelle, oder?!

Am 20. Februar 2009 zog Pooh bei uns ein. Bis dato hieß er Freddy, aber da ich schon einen Freddy habe (und diesen Namen für Frettchen ehrlich gesagt auch ausgesprochen fantasielos finde) wurde er umgetauft. Pooh hatte zuvor 4 Wochen bei einem 13 Jahre jungen Mädel und deren Mutter verbracht, davor wohnte er offenbar bei seinem "Züchter" in Zeven. Mutter und Tochter hatten sich das Frettchen offenbar recht unbedacht und ohne eingehende Infos angeschafft - Tochter will unbedingt, Mutter sagt ja, Frettchen wird gekauft und stellt sich dann als Haustier mit sehr unerwarteten Eigenheiten heraus. Beide haben draus gelernt, ich will ihnen auch hier gar keine Vorwürfe machen.
Der Züchter allerdings gehört nach meinem Gutdünken mit einem nassen Lappen erschlagen... Da kommen zwei Menschen zu ihm, die nix über Frettchen wissen, außer was sie vielleicht mal im Fernsehen über sie gesehen haben und er verscherbelt ihnen einen 8 Monate alten, ranzigen, ungeimpften Rüden ohne ihnen auch nur die geringste Info dazu zu geben. Ja nichtmal persönlich hat er ihnen das Frettchen verkauft, geschweigedenn ihnen seine Haltung gezeigt. Beim Kauf trafen sie eine Mittelsfrau, bei der Pooh auf dem Küchentisch stand.

Nun hatten sie diesen kleinen Quirl also zuhause und er entpuppte sich als das ziemliche Gegenteil von dem, was sie sich wünschten. Er war kein ruhiges, schmusiges Kuschelfrettchen, sondern ein stinkender Rabauke, der täglich aus seinem Käfig ausriss, die Wohnung umräumte und auch gerne mal zuzwackte. Vier Wochen haben Mutter und Tochter versucht, sich mit Pooh anzufreunden und ihm seine Unarten abzugewöhnen, aber beide verzweifelten nur immer mehr. Schlußendlich wurde der (sicherlich richtige) Entschluss gefasst, daß das Frettchen wieder ausziehen muss.

Nun wohnt Pooh erstmal bei mir, mal sehen ob meine Räuberbande ihn annimmt, dann darf er nämlich bleiben. Wir waren dann zwecks Eingangsuntersuchung auch gleich noch bei meiner Tierärztin, der seine seltsame Kopfschiefhaltung auffiel. Wir hofften auf Ohrmilben (die wären leicht zu behandeln gewesen), aber seine Ohren sind sauber, auch nicht anderweitig entzündet. Seine Zähne sind in Superzustand, insgesamt sieht er sehr gesund aus. Allerdings scheint er eine Ohrspeicheldrüsenentzündung auf der linken Seite zu haben, was die Kopfstellung erklären würde. Nun wird er mit Antibiotika und Schmerzmitteln behandelt und ich hoffe, daß sich damit alles wieder normalisiert.

Dezember 2007 kam ein anderer Rocky zu mir. Ein wunderschöner, superlieber Iltisrüde, der in Bremerhaven ausgesetzt wurde! Er wurde in einem kleinen Transportkistchen mit Leine und einem Briefchen gefunden, in dem stand, wie er heißt und daß der Finder sich bitte gut um ihn kümmern soll.
Ja, die Finderfamilie versucht ihr bestes, stellte aber fest, daß Frettchen nicht so einfache Hausgenossen sind, wie man denken könnte und so suchten sie ein neues Heim für Rocky.

Rocky sollte an eine liebe junge Frau vermittelt werden, die seit einigen Wochen regelmäßig zu mir kommt, um hier Frettchen kennenzulernen. Leider hat ihr Vermieter ihr trotz anfänglicher Zusage dann doch verboten, Frettchen in's Haus zu holen... Da hatte ich aber bereits Nuts & Loco geholt.
Die beiden standen in den Kleinanzeigen und waren so ziemlich die einzigen Frettchen im Raum Bremen... Auch die beiden sind Iltisrüden und 2007 geboren, genau wie Rocky und auch diese beiden mußten wohl aus demselben Grund ihr bisheriges Heim verlassen: Als Frettchenrüde riecht man halt unangenehm, wenn man ranzig wird... Auch Nuts & Loco sind unglaublich süß und lieb, verspielte, schmusige kleine Traumfrettchen, bei denen keiner versteht, wie man sie freiwillig wieder hergeben kann!

Tja, die Drei verstanden sich beim ersten Kontakt sofort super, sie sind ein prima Team. Und da alle drei ranzig sind, konnten sie sich in meine bestehende Gruppe ohne große Schwierigkeiten einfügen. Einzig Flummi hat 2 Tage Stunk provoziert, aber auch er hat die drei mittlerweile in's Herz geschlossen und so habe ich mein dreckiges Dutzend wieder voll! 

 

 

Am 31. Januar 2007 kam Rocky auf Erziehungsurlaub zu mir und ich begann nicht nur damit, sein Vertrauen zu Menschen wieder aufzubauen, sondern auch damit, ihm Gesellschaft zu suchen. Am 18.02.07 fand Rocky dann in Suki & Diego von Sarah neue Freunde und wird, sobald seine Menschen bereit dazu sind, mit ihnen zusammen nach Emden zurückziehen und dort als fröhliches Frettchen sein Leben verbringen!

Seit dem 10. März sind die drei nun bei ihrer menschlichen Familie in Emden und lassen sich in ihrem schicken Außengehege ordentlich verwöhnen:

 Hier Diego mit Tochter Julia

 Suki spielt Modell...

 Und Rocky genießt die Frühlingssonne!

Am 25.09.2005 rief mich eine alte Bekannte an und bat mich um Hilfe dabei, ihre 42 Frettchen zu versorgen und den Großteil zu vermitteln. Die ganze Geschichte ist im Tagebuch

 nachzulesen.
Vermittelt sind bisher eine BEW-Fähe mit einer Zimtfähe. Die beiden blieben hier in Bremen!
Außerdem ist ein BEW-Pärchen in recht schlechtem Zustand nach Oberhausen umgezogen, um dort zu genesen *hoffentlich* und ihren Lebensabend zu verbringen.

April 2006: Meine Bekannte war wohl offenbar doch nicht ganz so verzweifelt, denn bei der Vermittlung ihrer durchweg adulten (ab einem Jahr aufwärts), ungeimpften, unkastrierten, bissigen Frettchen stellte sie sich quer, indem sie unverschämte Preise für die Tiere verlangte, so daß fast jeder Interessent sofort wieder kehrt gemacht hat. Ich sollte als billige Tierpflegerin fungieren und die schlechte Haltung der armen Kreaturen bis zum St.-Nimmerleinstag weiterführen... Also schaltete ich den Amtstierarzt ein, der von dem Zustand wußte, aber bisher nie Maßnahmen einleitete, weil er nicht wußte, wo er mit so vielen Frettchen hinsollte. Ich organisierte Pflegeplätze für alle kleinen Monster, der Amtsvet. war begeistert und sicherte mir zu, Aktionen folgen zu lassen. Er besuchte die Besitzerin, stellte den untragbaren Zustand offiziell fest und legte Auflagen fest. Diese Auflagen wurden nicht erfüllt, also legte er die Beschlagnahme der Frettchen fest. Das war alles noch Ende 2005. Dann passierte plötzlich nichts mehr... Auf Nachfrage im Dezember hieß es, der zuständige Antsvet. sei in Urlaub und käme Anfang Januar 2006 wieder. Als ich ihn wieder erreichte, teilte er mir mit, daß er beim Nachkontrolltermin dort niemanden hätte erreichen können und so verlief alles im Sande... Meine Anrufe wurden nicht mehr entgegen genommen (der Amtsvet. sei gerade unterwegs o.ä.), er meldete sich von sich aus gar nicht mehr.
Was nun mit den Frettchen ist, weiß ich nicht. Es kursierten die wildesten Gerüchte, ich hab keine Ahnung, was davon wahr ist.

 

 

Am 14.05.2005 habe ich 5 Frettchen (3 Rüden, 2 Fähen) aus einem Tierpark in Norddeutschland zu mir geholt. Weitere 5 (4 Rüden, 1 Fähe) warten dort noch auf ein neues Zuhause. Sie wurden und werden dort artgerecht gehalten, haben nur leider wenig direkten Kontakt zu Menschen. Ich wurde vorab am Telefon gewarnt, daß alle dortigen Frettchen nicht ganz handzahm und weder kastriert noch geimpft seien. Allerdings saßen im Gehege der 3 jüngeren Rüden mehrere junge Mädels, die mit den Frettchen spielten und schmusten, als hätten alle (Mädels und Fretts) nie was anderes gemacht. Die Rüden waren absolut zahm, die beiden Fähen allerdings sind eher scheu und ein bißchen ängstlich.
Einen der Rüden, ausgerechnet den Albino, habe ich sofort am 15.05. weiter vermitteln können, die ursprünglichen Interessenten für die beiden anderen Rüden und die beiden Fähen haben sich leider umentschieden und sich, statt der einjährigen Abgabis, lieber Welpen gekauft...

 Der "kleine" Eisbär  heißt nun Ice  und fühlt sich in seinem neuen Zuhause mit seinem Kumpel Billy und Frauchen Ulrike sichtlich wohl! Nach nur anderthalb Wochen haben die beiden innige Freundschaft geschlossen und auch mit seinen Menschen hat Ice ein gutes Los gezogen. Sein Nacken ist verheilt, das Fell wächst nach (und zwar weiß!! ), seine Kastration ist problemlos verlaufen und zeigt bereits Wirkung. Ich freu mich!!

 Schlumpf und Balu sind am 06. Juli 2005 in die Schweiz zu ihrem neuen Frauchen Alex gezogen! Da dort ja eine Haltegenehmigung von Nöten ist und das Amt regelmäßig kontrollieren kommt, brauch ich mir um diese beiden keine Sorgen mehr zu machen.

  Medi und Zippe haben nun endlich ihr neues Heim in Norderstedt gefunden! Ende Oktober 2005 werden sie dorthin umziehen, sobald ihr Gehege dort fertig ist. Alica und ihre Familie freuen sich jetzt schon auf ihre zwei neuen Familienmitglieder.



 

 

 

Am 19.02.2005 habe ich eine ca. 4 - 5 Jahre alte Albinofähe aus Ostfriesland zu mir geholt. Sie gehörte dem Sohn der Familie, der nun mit seiner Freundin zusammen gezogen ist. Diese wiederum mag keine Frettchen und so blieb die kleine Maus bei seinen Eltern. Die Eltern allerdings konnten sich zeitlich nicht ausreichend um ein einzelnes Frettchen kümmern, also suchten sie ihr ein neues gutes Zuhause.
Gesundheitlich ist die Fähe in erstklassigem Zustand (keine Parasiten oder sonstige sichtbare Defizite), es fehlt ihr nur ein Fangzahn (ist bei einem Treppensturz verlustig gegangen...), ansonsten ist sie topfit! Sie sieht super aus und ist absolut zahm, zutraulich, verspielt und verschmust. Sie ist noch zu DM-Zeiten gekauft worden, also muß sie mindestens 4 Jahre alt sein und war Zeit ihres Lebens allein.... Außerdem ist sie weder kastriert noch geimpft.
Die Autofahrt hat sie geduldig ertragen, obwohl sie es gar nicht gewohnt ist, in einem kleinem Kasten eingesperrt zu sein und Auto zu fahren.
Zuhause angekommen, wollte ich ihr die Krallen schneiden, aber mein "Trick 17" hat bei ihr nicht gewirkt! Da ich alles allein mache, trickse ich meine Monster zur Pediküre immer mit Paste aus, aber das hat Pitri (so heißt sie jetzt) mal so gar nicht interessiert... Offenbar kennt sie sowas überhaupt nicht, weder Vitamin-, noch Käse-, noch Biotinpaste, noch Calopet! Tragschlaffe ist ihr zwar auch nicht angenehm, aber einmal im Nacken gepackt, hält sie so still, daß ich ihr doch noch allein die Krallen schneiden konnte! Animonda hat sie allerdings gierig gefressen.

 

Als Gaia wach wurde und den Neuzugang mal in Augenschein nehmen wollte, wurde allerdings nur zu deutlich, was 4 einsame Jahre einem Frettchen antun: Pitri hatte PANIK! Obwohl Gaia wirklich ein ganz ruhiges, gemütliches, liebes Frett ist, das keinem Artgenossen ein Härchen krümmt, und auch nur an Pitri schnüffeln wollte, quietschte und fauchte Pitri sofort und rannte weg! Gaia, ganz unschuldig "ich will doch bloß mal sehen, wer du bist" hinter ihr her... Ich hab Pitri dann auf den Arm genommen und gekrault, während Gaia sie ausgiebig untersucht hat, aber jedesmal, wenn Pitri sich umdrehte und Gaia sah, quiekte und fauchte sie wieder... Allerdings war abzusehen, daß Gaia ihr keinesfalls was tun würde, also hab ich die beiden mal ein paar Minuten für sich gelassen. Irgendwann hat Gaia die Kleine dann in Ruhe gelassen, so nach dem Motto "du kommst schon zu mir, wenn du es dir überlegst" und krabbelte wieder in ihr Bettchen. Und Pitri hat so unbeachtet erstmal die neue Umgebung erkundet.
Dann hab ich Falbi dazugeholt...... Böser Fehler...! Falbi ist z.Zt. arg zickig, es ist IHRE Gaia und IHR Revier und IHR Frauchen, da hat jemand fremdes gar nix zu suchen! Und Pitri mit ihrer eh schon ängstlichen Art hat Falbi natürlich eine optimale Angriffsfläche geboten.
*seufz*
Nun ist Pitri erstmal wieder allein in der Etage in meinem Gehege (sie kommt auch aus Außenhaltung), wollen wir mal sehen, ob ich ihr nicht mit einem meiner freundlichen Frettchen die Angst vor Artgenossen nehmen kann! Bzw. ob Angie's kleine Monster geeignet dafür sind.

 

* PS: Pitri ist jetzt (seit dem 20.02.05) bei Angie!
* PPS: Pitri hat im März 05 ihr endgültiges Zuhause als Einzelfähe in Hamburg bei einer Freundin von Angie gefunden. Sie zu vergesellschaften wäre Quälerei gewesen, sie ist zu sehr auf Menschen bezogen und kann mit Artgenossen einfach nichts anfangen.
* PPS: Pitri ist mit einer weiteren Fähen (die Angie gehört) zusammen kastriert worden und die beiden wurden noch in Narkose zum aufwachen zusammen in ein Bettchen gelegt. Quasi als letzter Vergesellschaftungsversuch. Tatsächlich löste sich hierdurch bei Pitri offenbar der Knoten und sie akzeptierte diese Fähe als Kameraden! Leider wollte Angie ihre Shany nicht hergeben, also bekam Pitri einen Welpen als Gesellschaft, den sie absolut anstandslos annahm und mit dem sie jetzt (Juni 2005) glücklich lebt!


Die 2 Rüden aus Oldenburg, die im Oktober 2004 ein neues Heim fanden,
kamen von einem jungen Mann, der sich aus beruflichen Gründen von seinen kleinen Monstern trennen mußte. Er schrieb uns an, woraufhin wir unsere Fühler ausstreckten und in der
Frettchen-Arche

 sofort jemanden fanden (nämlich Brigitte), der uns weiterhalf. Glücklicherweise konnten die zwei bis zur Vermittlung bei ihrem vorigen Besitzer bleiben. Die beiden wohnen nun in Wilhelmshaven und sind dort offenbar in guten Händen, denn sie haben anfängliche Griffigkeit bereits abgelegt.


 

 Die kleine Fähe (Flöhchen) aus Papenburg, die ich Ende September 2004  übernahm, gehörte dem Chef vom Mann der jungen Frau, die sie mir übergab. Der hat sich offenbar einen feuchten Kehricht um seine beiden Fretts gekümmert hat, denn die eine Fähe war gerade gestorben und Flöhchen ging es sehr schlecht, als die junge Frau dort zu Besuch war und Flöhchen's Zustand bemerkte. Sie sprach den Chef drauf an und er antwortete "lass sie doch verrecken, die andere ist ja auch schon weg", das konnte sie nicht so auf sich beruhen lassen und nahm die Kleine kurzentschlossen mit. Sie selber kannte sich überhaupt nicht mit Frettchen aus, wußte nur, daß ihr Bruder auch mal eins hatte. Den fragte sie als erstes, ob er die Kleine nicht nehmen wollte, aber als er sie sah, hat er sofort abgewunken und gemeint, so eine könne er nicht gebrauchen... Da die arme Deern da hinten so richtig auf'm Dorf wohnt, fand sie auf die Schnelle niemanden, der die Kleine nehmen wollte, also behielt sie sie erstmal selbst und ging mit ihr zum TA. Der hat ihr drei Spritzen gegeben, eine Wurmkur, und die beiden anderen waren wohl Vitaminspritzen, sie sagte "Aufbauspritzen". Am nächsten Tag war das Klo der Kleinen voll Bandwurmglieder und danach besserte sich ihr Zustand zunächst. Die Kleine nahm zu und wurde lebendiger. Die Wurmkur wurde fataler Weise nicht wiederholt und der Herzfehler, den meine TÄin festgestellt hat, wurde nicht erkannt, geschweigedenn behandelt. Nach und nach ging es dann wieder bergab mit ihr, sie wurde schlapper und immer magerer, bis sie dann am Donnerstag halt zu mir kam. Die junge Frau hat nach Hilfe gesucht, aber keine gefunden, bis sie sich an Daniela

gewandt hat.
Bei mir hat Flöhchen, die nur noch 220 g wog (!!), Infusionslösung, herzunterstützende Tropfen, "isotonischen" Kamillentee (mit einer Prise Salz und Traubenzucker) und Flüssignahrung (Hill's a/d, Contrantion Diet und Calopet, jeweils in Wasser aufgelöst) bekommen. Wenn sie zuviel (1 ml) auf einmal schluckte, erbrach sie sofort, also tröpfelte ich ihr im Abstand von 1 bis 2 Minuten immer nur 0,1 bis 0,3 ml ein, was sie gut vertrug. Kot war wenig, aber für ihren Zustand und ihr Fressverhalten normal, Urin war auch normal. Den Kamillentee nahm sie Freitag vormittag freiwillig, ab frühem Nachmittag wurde sie immer schlapper, müder und apathischer. Gegen Abend öffnete sie ihre Augen schon kaum noch und schluckte auch nicht mehr. Um 23:45 Uhr starb sie auf meinem Arm.
Angeblich war sie sterilisiert, aber ich nehme an, daß sie kastriert war, denn ranzig war sie nicht. Und ich schätze, daß das in ihrem "ersten Leben" bei dem Chef auch ihr einziger Besuch beim TA war. Sie war nicht geimpft oder sonst in irgendeiner Form tä-lich behandelt worden.

 

Die 4 Frettchen, die im Sommer 2004 aus Lingen nach Bayern zogen, mußten aufgrund einer akuten Allergie ihre Besitzerin verlassen. Extra für sie wird nun ein neues Außengehege gebaut!  Nein, sie waren nur der Tropfen, der Fass, oder in diesem Fall das alte Gehege, zum überlaufen brachten. An sich geht es allen Vieren gut, nur einer hat eine schwere Krankheit, die vermutlich auch tödlich sein wird. Aber das war bisher nicht bekannt und kam auch nur deshalb an's Licht, weil der neue Besitzer an einer Forschungsreihe teilnimmt, im Zuge derer er all seine Frettchen gründlichst tierärztlich untersuchen läßt, inkl. Ultraschalluntersuchungen mit den neuesten Geräten. Das Frettchen hat also noch keine Beschwerden.

 

 Seit dem 10. April 2004 befindet sich Freddy, ein ca. 1-jähriger Iltisrüde, in meiner Obhut... Seine Geschichte ist leider typisch für Frettchen, die aus schlechten Verhältnissen in die Hände von Anfängern kommen. Freddy wurde bei einem Bauern geboren, mit anderen Frettchen und Hunden in einem Hundezwinger gehalten bis er neun Monate alt war, bevor er zu zwei Frauen und deren Fähe kam. Die Fähe lebt seit einem Jahr bei ihnen und ist laut ihren Frauchen eine ganz Liebe. Der Rüde hingegen hat ihnen klar gemacht, daß Frettchen nicht gleich Frettchen ist... Er ist ruppig und aufgrund der vorhergehenden Haltung nicht an den engen Umgang mit Menschen gewöhnt. Durch sein aggressives Verhalten (zudem ist er ranzig, was sein Verhalten ja auch beeinflußt) hat er die beiden Frauen in Angst versetzt, bis sie sich nicht mehr trauten, ihn anzufassen.
Auf der Suche nach Hilfe beim Umgang mit einem solchen "Beißer" kamen sie an Tierärzte, die ihnen rieten, ihm entweder alle Fangzähne zu ziehen, damit er nicht mehr beißen kann, oder ihn direkt einschläfern zu lassen, da sein Verhalten nicht normal und auch nicht mehr zu therapieren sei. Weil ihnen aber das Zähne ziehen als Tierquälerei vorkam, machten sie für die kommende Woche einen Termin zum Einschläfern, suchten aber trotzdem noch Hilfe bei uns, da sie Freddy noch eine letzte Chance geben wollten.
Sarah und ich entschieden uns sofort dazu, uns den Rüden zumindest anzusehen, denn wir können uns nicht vorstellen, daß es ein Frettchen gibt, das man überhaupt nicht mehr zahm bekommt (schaut euch Lares von 
Sarah an!).
So kamen die beiden Frauen mit Freddy zu mir. Wir ließen ihn zunächst in der Wohnung und dann draußen im Gehege laufen und stellten fest, daß er zumindest nicht sofort zubeißt (heute hat er gar nicht gebissen!), was aber jetzt auch erstmal an seiner Aufregung liegen kann, in einer neuen Umgebung zu sein. Am Verhalten seiner beiden Vorbesitzerinnen merkten wir aber, daß er zuhause scheinbar doch recht heftig zugebissen hat, da sie sogar ihre Füße vor ihm zurückzogen - und sie hatten feste Straßenschuhe an!
Nun bleibt Freddy bei mir, wird so bald wie möglich kastriert und dann in ihre Gruppe integriert.
Seine weitere Entwicklung könnt ihr
im "Tagebuch" verfolgen!

Die 4 Frettchen aus Oldenburg, die wir im Januar 2004 vermittelten, kamen von einer Züchterin, die sich aus beruflichen Gründen von ihren kleinen Monstern trennen mußte. Alle 4 sind in Superhände gekommen, ein Rüde ist bei Sarah selbst geblieben, einer ist zu einer lieben Freundin von mir gekommen und die beiden Fähen wohnen nun in Hamburg bei Angie

und fühlen sich sauwohl.

 Anschaffung  Besonderheiten, die Frettchen von anderen Haustieren unterscheiden  Kosten  Stichpunkte  Abgabis, die zur Vermittlung stehen  Die Geschichten der Frettchen, die ich bisher vermitteln konnte